First Prize BACH.Bow - BACH Bogen

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First Prize BACH.Bow

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BACHLAEUFE

First Prize for the BACH.Bow Award ceremony on 2nd December 2012, Kunsthalle Arnstadt
Erster Preis für den BACH.Bogen Preisverleihung am 02.  Dezember 2012, Kunsthalle Arnstadt
Premier prix pour l'archet BACH Remise des prix le 2 décembre  2012, Kunsthalle d’Arnstadt






First Prize for the BACH.Bow



 
 



On 10th November, during an exhibition on the theme «BACHLAEUFE - the Imprint of Johann Sebastian Bach on modern times», held at Arnstadt, Germany, the First Prize was awarded to the BACH.Bow produced by Michael Bach Bachtischa, who enjoys an international reputation as a cellist and artist. Arnstadt itself was the first place where J. S. Bach (1685-1750) worked, from 1703 till 1707.

The BACH.Bow for stringed instruments was awarded first prize as being a work of art in various disciplines, the design of the bow itself getting a special mention.

The jury included Professor Dr. Schierz (director of the museums of art in the city of Erfurt), Dr. Hansen (director of the Bach House in Eisenach), Professor Nerlich (VBK), Christoph Drescher (Artistic Director of the Thüringer  Bachwochen) and the artists Jost Heyder, Dorsten Klauke, and Christoph Hodgson.

The BACH.Bow is a convex curved bow which, unlike the ordinary bow, renders possible polyphonic playing on the various strings of the instrument. In 1989, Michael Bach Bachtischa began developing it, encouraged by John Cage, Dieter Schnebel, Mstislav Rostropovich and Luigi Colani: and since then many pieces have been composed especially for it. The solo repertoire for violin and cello by J. S. Bach the BACH.Bow is particularly suited to it: and it was developed with this  in mind, polyphonic playing being required, as well as monophonic.

In 1996 Michael Bach Bachtischa established the studio BACH.Bogen in Stuttgart and Wissembourg.

The Second Prize went to Gerd Mackensen; and the Third Prize to Florian Merkel and Jasmine Schwarz. The award ceremony is to take place on 2nd December at 11 a.m. in the Kunsthalle at Arnstadt. The exhibition includes work  by the other participants and is open to the public until 16th December.

In this initiative the Kunsthalle Arnstadt enjoys the support of the Sparkasse Arnstadt-Ilmenau Foundation and the Sparkassenkulturstiftung Hessen-Thüringen.








Erster Preis für den BACH.Bogen



 
 



Am 10. November wurde in Arnstadt (Germany), anläßlich des Ausstellungsprojekts „BACHLÄUFE - Johann Sebastian Bachs Spuren in der Moderne", dem international renomierten Musiker und Künstler Michael Bach Bachtischa der 1. Preis zuerkannt. Arnstadt war von 1703 bis 1707 die erste Wirkungsstätte J. S. Bachs.

Damit wird der „BACH.Bogen” für Streichinstrumente von Michael Bach Bachtischa als interdisziplinäre künstlerische Arbeit ausgezeichnet. Hervorgehoben wird die visuelle Erscheinung, das Design des BACH.Bogens.  

Die hochkarätige Jury bestand aus Prof. Dr. Schierz (Direktor der Kunstmuseen der Stadt Erfurt), Dr. Hansen (Direktor Bachhaus Eisenach), Prof. Nerlich (Sprecher des VBK), Christoph Drescher (Thüringer Bachwochen) und den Künstlern Jost Heyder,  Dorsten Klauke, Christoph Hodgson.

Der BACH.Bogen ist ein konvex gebogener Streichbogen, der, im Gegensatz zum konventionellen Streichbogen, ein mehrstimmiges Spiel an Streichinstrumenten erlaubt. Michael Bach Bachtischa begann die Erfindung und Entwicklung  dieses sogenannten Rundbogens für Streichinstrumente bereits im Jahr 1989. Daran beteiligten sich in der Folge John Cage, Dieter Schnebel, Mstislaw Rostropowitsch und Luigi Colani. Seither sind viele Kompositionen für diesen Bogentyp entstanden.  Insbesondere für die Solowerke für Violine und Violoncello von Johann Sebastian Bach wurde ein spezieller BACH.Bogen entwickelt, der sowohl den einstimmigen als auch mehrstimmigen Anforderungen dieser Kompositionen ideal gerecht wird.

Michael Bach Bachtischa gründete das Atelier BACH.Bogen im Jahr 1996 mit Sitz in Stuttgart und Wissembourg.

Der 2. Preis geht an Gerd Mackensen, der 3. Preis an Florian Merkel und Jasmin Schwarz. Die Preisverleihung findet am 02. Dezember um 11:00 Uhr in der Kunsthalle Arnstadt statt. Die Ausstellung in der Kunsthalle mit ausgewählten  Arbeiten weiterer Teilnehmer des Wettbewerbs dauert bis zum 16. Dezember 2012.

Gefördert wird diese Initiative der Kunsthalle Arnstadt von der Stiftung der Sparkasse Arnstadt-Ilmenau und der Sparkassenkulturstiftung Hessen-Thüringen.








Premier prix pour l'archet BACH



 
 



Le 10 novembre, à Arnstadt (Allemagne), lors de l'exposition «BACHLAEUFE - les traces de Johann Sebastian Bach à l'époque contemporaine», le Premier  prix a été attribué à l'archet BACH réalisé par Michael Bach Bachtischa, artiste et violoncelliste de grande renommée, qui anime l'Atelier «BACH.Bogen» (Stuttgart / Wissembourg). Arnstadt fut, de 1703 à 1707, la première ville accueillant J. S. Bach.

Le «BACH.Bogen», archet pour instruments à cordes de Michael Bach Bachtischa a été récompensé en tant que réalisation interdisciplinaire et artistique, avec une mention spéciale pour le design de  l'objet.

Le jury comprenait le Professeur Dr. Schierz (directeur des musées artistiques de la ville d'Erfurt), le Dr. Hansen (directeur du Bachhaus à Eisenach), le Professeur Nerlich (VBK), Christoph Drescher (organisateur des  Thüringer Bachwochen) et les artistes Jost Heyder, Dorsten Klauke, Christoph Hodgson.

Le «BACH.Bogen» est un archet curviforme convexe qui, contrairement à l'archet conventionnel, permet un jeu polyphonique d'un instrument à cordes. C'est en 1989 que Michael Bach Bachtischa commença à développer  cet archet curviforme avec le soutien de John Cage, Dieter Schnebel, Mstislav Rostropowitch et Luigi Colani. Depuis lors, un grand nombre de partitions ont été écrites pour cet archet. En ce qui concerne les oeuvres pour violon ou violoncelle  solo de J. S. Bach, où alternent le jeu polyphonique et le jeu monophonique, l'Atelier a développé un archet BACH spécial qui permet aussi bien l'un que l'autre.

Michael Bach Bachtischa a fondé l'Atelier BACH.Bogen en 1996 avec siège à Stuttgart et à Wissembourg.

Le 2e prix fut accordé à Gerd Mackensen, et le 3e prix à Florian Merkel et Jasmin Schwarz. La remise des prix aura lieu le 2 décembre à 11 heures dans la Kunsthalle d'Arnstadt. L'exposition avec les travaux  des participants sélectionnés est ouverte au public jusqu'au 16 décembre.

Cette initiative de la Kunsthalle Arnstadt est soutenue par la Fondation de la Sparkasse Arnstadt-Ilmenau et la Sparkassenkulturstiftung Hessen-Thüringen.



 

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photo: Michael Baar                                                      

Michael Bach und sein ausgezeichneter Bach-Bogen [sic: BACH.Bogen]



Der Cellist, Komponist und Bildende Künstler Michael Bach hat den Kunstwettbewerb "Bachläufe" gewonnen.

Arnstadt. Die Jury erkannte seinem Bach-Bogen [sic: BACH.Bogen], einem Designer-Cello-Bogen, den 1. Preis zu. Er wurde ihm gestern im Rahmen einer Matinee in der Kunsthalle Arnstadt von Sven Hauschild für die Stiftung  der Sparkasse Arnstadt-Ilmenau und die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen überreicht. Die Stiftungen hatten die Wettbewerbsausstellung zum Bach-Advent unterstützt, für die sich Künstler mit der Person und dem Schaffen des großen  Musikers auseinandersetzten.

Michael Baar / 03.12.12 / TA





Preis für ein Design-Stück und Absage an Kontroverse




photo: Michael Baar                                                      

Nomen est omen - der Name ist ein Zeichen: Michael Bach und sein Bach-Bogen [sic: BACH.Bogen] waren zur Preisverleihung auch zu hören.


Zur Preisverleihung der bundesweit zusammengesetzten Ausstellung Bachläufe in der Arnstädter Kunsthalle.

Arnstadt. Das Jury-Urteil ist verkündet, die Preise sind vergeben. Doch die Wettbewerbsbeiträge zur Ausstellung "Bachläufe" sind noch zu sehen. Bis zum 16. Dezember werden die 18 ausgewählten von insgesamt 75 eingesandten Werke noch zu den Öffnungszeiten der Kunsthalle gezeigt. Den Preisrichterspruch von Prof. Dr. Kai Uwe Schierz, Direktor der Kunstmuseen der Stadt Erfurt, und von Jörg Hansen, Leiter des Bachhauses Eisenach, im Hinterkopf lässt es sich trefflich streiten.

Wie sehen Künstler der Gegenwart die Persönlichkeit Johann Sebastian Bach? Welchen Einfluss haben seine revolutionären musikalischen Ideen auf die Kunst heute? - Diese Fragen hatten der Kunstverein Arnstadt e. V., die Stiftung der Sparkasse Arnstadt-Ilmenau und die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen -Thüringen mit ihrem bundesweiten Aufruf in die Künstler-Welt geschickt. Aus den Einsendungen entstand die aktuelle Ausstellung im Kunsthaus zum Bach-Advent.

Die Juroren entschieden sich für die Antworten, die ein Design-Stück und eine Installation auf die Fragen gaben.

Mit dem 1. Preis für den Multikünstler Michael Bach und dem 3. Preis für Florian Merkel und Jasmin Schwarz mit "Bach" auf dem "Beep off" - Kassettenrecorder haben die Juroren dabei nur indirekt Aussagen zu den ausgestellten  Bildern und Plastiken getroffen. Allein der renommierte Maler Gerd Mackensen brachte es mit seinem abstrakten "Contrapunctus 1" auf den 2. Preis. Die anderen gingen leer aus.

Hatten die Maler, Grafiker und Bildhauer zu wenig Stellung bezogen, wie es Christoph Hodgson vermutet? Oder schwang bei ihnen einfach zu viel Harmonie mit? Kann man über Bach, dessen Rezeption und Spielweise weitgehend festgelegt scheinen, überhaupt streiten? - Mit Bezug auf die Ausstellung muss das der Betrachter für sich ergründen.

Der 1. Preisträger ist Cellist, Komponist und Bildender Künstler. Als Autor verwendet er auch den Namen Michael Bach Bachtischa. Mit seinem "Bach.Bogen" [sic: “BACH.Bogen”] sandte er einen spielbaren Cello-Rundbogen ein. Wobei sich Michael Bach der Tautologie des Begriffs durchaus bewusst ist. Die Legende von einem solchen Bogen aus der Zeit Bachs im Hinterkopf, suchte er nach einem Beleg dafür und fand ihn nicht. Er habe schließlich 30 Bogenbauer gefragt - keiner wollte ihm einen solchen Bogen biegen. Also habe er es selbst versucht. Über 17 Jahre hinweg gab es 50 Prototypen.

Mit dem preisgekrönten Bogen aus Buchen- und Eibenholz [sic: Fernambuk oder Eibenholz] habe er nun einen geschaffen, der im Design ansprechend und in drei Achsen kontrollierbar ist. "Hier folgt die Form tatsächlich  der Funktion. Vieles sieht man nicht", sagte Bach. "Dass die Bogenstange auf den Zehntelmillimeter genau gebogen ist, spielt eine große Rolle. Die Haare haben die selbe Länge, die Schraube ist gekürzt . . ." Sprachs und ließ sein italienisches Cello erklingen: mal mit dem Preisträger-, mal mit einem flach und mal mit einem hoch gewölbten Bogen.

Nach der "Bachläufe"-Ausstellung zum Bach-Advent kann sich der Kunstverein nun im kommenden Jahr ein ähnliches Projekt zum Thema Martin Luther vorstellen. "Der zwingt regelrecht dazu, Position zu beziehen", sagt Hodgson.

Michael Baar / 05.12.12 / TA


 
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